Vorbemerkung:

Wirklich führen kann nur, wer gelernt hat, sich selbst zu führen.

Das Gegenteil von Führung ist der Befehl. Oder das Diktat. Nicht nur Chefs in Unternehmen führen. Eine Mutter führt ihre Kinder, ein Hirte seine Herde. Das Leitmotiv für Führung, Verlässlichkeit und Vertrauen ist Klarheit. Gut zu wissen, wie Führung durch Klarheit in Rolle und Persönlichkeit bestimmt wird. Die Bedeutung davon und wie man das umsetzt zeigt dieses Modul in Verbindung mit

dem Verhaltens-Tendenz-Profil „Führung“. Es ist hochspannender Teil dieses Moduls und überaus wichtig. Nutze es.

Das Gesetz der Klarheit klärt auf und motiviert.

Führe dich und andere.

Ein Mensch ohne Vision ist wie ein Konzept ohne Idee.

»Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.«

Antoine de Saint Exupéry

Visionen sind eine Vorschau
auf die Attraktionen des Lebens,
die sich durch die Kraft der Vorstellung
und der Magie des Handelns realisieren wollen.

Zwei Wölfe.

Ein junger Student fragte seinen als weise geltenden Lieblingsprofessor „ich bin oft in mir zerrissen. Es ist, als ob zwei Wölfe in mir um die Führung kämpfen. Der eine davon ist gütig, Verständnis- und liebevoll. Der andere jedoch ist gemein, hinterhältig und bösartig“. „Und was willst du nun wissen?“ fragte ihn sein Lehrer.

„Welcher davon wird vermutlich siegen?“

„Der, den du fütterst“ lächelte der Professor.

Vision, Identifikation, Motivation.

Über die Macht der Vorstellung haben wir im Knowhow-Modul 4 ausführlich gesprochen. Was ein Mensch sich nicht vorstellen kann, kann er auch nicht bewusst erreichen; er braucht dann halt Glück.

Das gibt es durchaus. Wer aber seinen Erfolg vom Zufall befreit verursachen will, ist gut beraten, sich nicht auf sein „Glück“ zu verlassen.

Anders ausgedrückt: Wunder erfordern beten, Veränderungen Arbeit.

 

Die Verursachungs-Kette:

Sie wirkt für positive, aber auch für negative Wirkungen. Dafür haben wir die Verantwortung in der „Ich-bin-mein-Leben-GmbH“ zu übernehmen. Das ist unsere Gesellschaft mit besonderer Haftung. Gesellschafter sind unser Gehirn, unsere Organe, unser Blut und unsere Möglichkeiten. Die Verursachungskette konkret:

(Ur-)Wunsch –> Vision (sehen) –> Vorstellung (= konkretisierter Wunsch) –> Identifikation (= das ist es) –> Ziel (das will ich) –> Motivation (= Energie)  –> TUN (Umsetzung) –> Widerstände überwinden –> Zielerreichung (Erfolg).

Wird diese Kette unterbrochen, ist scheitern wahrscheinlich. Deshalb braucht es Führung. Zuallererst durch und für sich selbst. Erst dann können wir andere überzeugend führen.

Führung: Der entscheidende Unterschied:

Einer „von oben“ ernannten „Instanz“ muss die Hierarchie Macht verleihen, damit Befehle (Militär) oder Anweisungen erteilt und kontrolliert werden können. Diese Instanzen nennt man „Führungskräfte“. Charismatische Menschen führen durch Vorbild, Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft.

 

Glaubwürdigkeit

Zu Mahatma Gandhi kam eine Frau mit ihrem Sohn von weit her, um Gandhi zu sehen.

Sie war besorgt, weil ihr Sohn zu viel Zucker aß und, obwohl er davon krank wurde, dies nicht lassen wollte. Deshalb bat sie Gandhi, ihrem Sohn zu sagen, dass er aufhören solle, Zucker zu essen. Gandhi sagte zu. Aber nichts geschah und die Frau war darüber fast schon erbost.

Erst Wochen später sprach Gandhi mit dem Sohn. Dessen Mutter wollte wissen,

warum Gandhi sich so viel Zeit lies, ihrem Wunsch zu entsprechen.

Gandhi sagte: „Erst musste ich selbst lernen, auf Zucker zu verzichten. Erst dann konnte ich ihrem Sohn zum Verzicht raten.“

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