Vorbemerkung:

Bau auf dich – auf wen denn sonst? Also bau dich auf und verzichte auf „hätte“. Hätte ich diesen Schulabschluss, mehr Geld oder dieses oder jenes, dann hätte, würde, täte ich…

Das Zauberwort heißt „machen“.

Denn was immer du willst – du musst es vorleisten. Immer. Auch wenn wir das erst nicht erkennen – oder verstehen. Deshalb ist Geben immer klüger als nehmen. Frei nach Goethe: „Was von Leben du verlangst: Erwirb es, um es zu besitzen“. Wie wahr.

Das Gesetz der Vorleistung macht dies sonnenklar verständlich.

Bau auf Dich

…auf wen denn sonst?

Lass dich nicht gehen, geh selbst.

Es ist Winter und bitterkalt in der Berghütte. Der Mann in der Hütte friert entsetzlich und geht auf den Ofen, der im Zimmer steht, zu und bittet „lieber Ofen, wärme mich, dann kriegst du auch ein Stück Holz“.

So denken und verhalten sich viele Menschen und wundern sich, dass das nicht funktioniert, wobei auch hier die Ausnahmen die Regel bestätigen. Dennoch sollte man sich klugerweise nicht auf diese Ausnahmen verlassen. Wer nehmen will, muss geben.

 Das Gesetz der Vorleistung.

Es gilt für alles im Leben. Was immer wir wollen. „Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es um es zu besitzen“ schrieb uns Goethe ins Stammbuch.

„Es zu besitzen“ kostet. Zumindest Anstrengung. Die musst du einsetzen, um es zu bekommen. Geben ist seliger als nehmen, wissen die Weisheitslehren.

Willst du schreiben können, musst du schreiben lernen. Willst du Fremdsprachen beherrschen, musst du sie üben. Willst du einen Beruf aus-üben, musst du ihn dir aneignen. Es kostet immer Mühe, Anstrengung und oft auch Blut, Schweiß und Tränen. Wir müssen etwas einsetzen, sprich geben, um zu erhalten.

Nichts was wertvoll für uns ist, bekommen wir umsonst.

Auch unsere Geburt kostete Anstrengung und der Tod kostet nun mal das Leben. Tröstlich, dass die Weisheitslehren übereinstimmend sagen, dass der Tod nicht das Ende sei. Mal sehen, welche Anstrengungen dann auf uns zukommen😊.

Auch unsere eigene Entwicklung kostet. Zunächst einmal die Suche nach unseren Zielen. Wohlgemerkt unseren Zielen. Nicht solche, die gut klingen und schon gar nicht diejenigen, die allgemein als erstrebenswert angesehen werden, wie z.B. „reich sein“. Was soll mit dem Geld geschehen? Was anfangen, was bewegen, was soll dadurch konkret besser werden?

Geld allein macht nicht unglücklich. Glücklich aber auch nicht, wie zig Beispiele zeigen. Finanziell sorgenfrei leben zu können, ist da schon konkreter. Das aber kann man auch mit einem Lottogewinn erreichen. Wenn man Glück hat. Mit „Bau auf dich“ aber hat das sehr wenig zu tun.

Bau auf dich und bau dich auf.

Dazu ein paar Fragen:

  • Was soll anders werden? Warum?
  • Welche Ziele/Herausforderungen erfordern „Bau auf dich“?
  • Welche Fähigkeiten und Stärken sind erforderlich?

Bitte nachdenken und Gedanken unbedingt aufschreiben. Schreiben klärt und hält fest. Gedanken sind flüchtig.

Vielleicht helfen ergänzende Fragen, die wir uns stellen können:

  • Wovon träumen wir in Bezug auf was?
  • Welchem Leitbild würden wir gerne folgen?
  • Was wünschen wir uns sehnlichst?

Welche konkreten Ziele erwachsen aus diesen Fragen?

Bitte aufschreiben.

Sich zu klären ist keine einfache Aufgabe. Navigieren im Reich der Möglichkeiten nenne ich das.

Dies wiederum setzt voraus, zu erkennen und zu akzeptieren, dass es diesen Wald und die darin enthaltenen Möglichkeiten tatsächlich für jeden Menschen gibt. Jedenfalls solange wir gesund und in der Lage sind, Aktivitäten zu entfalten, um unseren Geist, unseren Körper und unsere Fähigkeiten entsprechend unserer Ziele zu fordern und damit zu fördern. Fördern ohne fordern geht nun mal nicht. „Bau auf dich“ bedeutet, dass man einsetzen muss was man glaubt nicht zu haben, um zu bekommen, was man wirklich will. Hingabe ist auch GEBEN.

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